Am 6.August habe ich nach 9 Jahren zum ersten Mal wieder einen Fuß auf den „schwarzen Kontinent“ gesetzt. Ich hatte tausend Bilder im Kopf und manche Befürchtung bzgl. Sprach- und Kulturbarrieren. Ich war irre aufgeregt, war mir doch 2004/05 Afrika sehr ans Herz gewachsen. Davids Projekte im Kongo und natürlich das Umoja-Business haben mich von Anfang an fasziniert und ich hatte immer gehofft, das alles live erleben zu können. Und das ist unser (Daniel und ich) „Plan“ für 4 Wochen Afrika:
Kenia, Uganda, Kongo – 3 Länder in 4 Wochen mit Daniel
und natürlich Zeit mit meinen Brüdern und Franzi verbringen.
Umoja und Rethy endlich sehen und erleben.
Die Anreise und die Ankunft haben mich wie erwartet total geflasht. Am Montag ging es um 4 Uhr früh in Winden los. Abflug in Frankfurt um 8 Uhr. Bei der Lufthansa checkt man übrigens nicht mehr am Schalter, sondern am Automaten ein. Unsere Koffer hatten jeweils nur 0,5 kg Übergepäck. Das ging sehr problemlos. Gebibbert hat vor allem Daniel. Sein Handgepäck wog nicht die vorgeschriebenen 6 kg sondern das Doppelte. Hinzu kam eine Laptoptasche mit 9 kg und meine mit Süßigkeiten völlig überladene Handtasche. Kaum gestartet kamen wir auch schon in Brüssel an und wanderten zum letzten Gate des Flughafens für den Tagflug nach Nairobi. Der sollte ganze 11 Stunden dauern. Der lange Flug führte uns fast in den Kongo. Auf den Bildschirmen entdeckten wir unter uns Kampala (Uganda), Arua (Uganda) und neben uns Kisangani (Kongo). Gestoppt haben wir wie bei einer Busfahrt in Kigali (Ruanda). Einige Passagiere stiegen aus, eine Putzkolonne tätigte zwischen unseren Füßen Staubsaugaktionen und irgendwann wurde das Boarding angekündigt und wir bekamen neue Sitznachbarn. Ankunft in Nairobi war dann kurz vor Mitternacht. Visa und Gepäckabholung waren völlig unproblematisch. Einzig unsere fehlenden Englischkenntnisse zur korrekten Nutzung des Bankautomaten ließen etwas Stress aufkommen. Am Flughafen wurden wir mit Namensschild empfangen und ins Hotel gefahren. Ich war sehr beeindruckt von den breiten geteerten mehrspurigen Straßen in Nairobi.
Am vereinbarten Terminal-Hotel angekommen, wurde wir gleich mal ein Hotel weitergeschickt. Endlich eingecheckt musste ich feststellen, dass ich die „afrikanische Badhygiene“ innerhalb der 9 Jahre irgendwie erfolgreich verdrängt hatte. Nach den vielen Stunden Flug hatte ich mir zur Erholung doch ein Hotel mit weniger „Ekelfaktor“ gewünscht.
| Unser Hotel in Nairobi |
Nach 5 Stunden Schlaf ging unser Kenia-Urlaub dann richtig los. Daniel besorgte uns Toastbrot, Wasser und Bananen – ein kleiner Snack vor der nächsten Etappe. Um Punkt 8 Uhr wurden wir von unserem Safari-Guide abgeholt. Mit einem Toyota-Bus ging es in Richtung Süden zum Nationalpark Masai Mara. Nach 7 Stunden rasante Fahrt mit Stopp für Lunch und lange Suche und Erwerb einer Safaricom-Handykarte für Daniels iPhone kamen wir endlich an und konnten unser Zelt beziehen. Übrigens für unseren Driver Isaac ist es kein Problem eine Schotterpiste mit 40cm tiefen Schlaglöchern mit 70 bis 90 km/h runterzubrettern.
| Erste Afrika-Eindrücke aus dem Auto |
| Keine Seltenheit auf afrikanischen Straßen |
Danke für die tolle Schilderung eurer ersten Erlebnisse! Freue mich schon riesig auf unsere gemeinsame Zeit!!!
AntwortenLöschenhallo Ihr Afrikaner,die Schilderung vom Anfang eurer Reise u,die Bilder v.der Safari sind super. Wollte heute mit euch skypen, fuktioniert aber noch nicht.Weiter schöne Tage in Afrika und Grüße an alle Rotznasen senden MaPa
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