Freitag, 16. Mai 2014

Die große Reise: Von Bunia nach KISANGANI - Hauptstadt der Province Orientale

Nach unserm "Northern Trip" zu den Goldgräbern und co. und nach unserem Besuch in Goma ging es nun Gestern für uns Richtung Kisangani. Dort werden wir nicht nur unseren Freund den Stellvertr. Chef des Kabinetts treffen sondern auch wieder den Gouverneur und andere VIPs. Natürlich gehts hierbei vor allem um gute Geschäftsbedingungen und Hilfe bei allen anderen Angelegenheiten wie Visa etc.

Wir hatten uns auf eine zweitägige (oder wenn wir großes Pech haben noch mehr) eingestellt, waren dann aber von den sehr guten Straßenverhältnissen begeistert und sind noch am gleichen Tag angekommen :-) 
6:00-20:00, 14h Stunden für 700km - Kein schlechter Schnitt, vor allem wenn man bedenkt, dass ein Diguna Team letztes Jahr fast 2 Wochen gebraucht hat.


6:15Uhr Start in Bunia mit Sicht auf die Blue Mountains

Noch ist die Straße mäßig gut bis gut und nur von lichtem Wald umgeben

und wieder haben wir auf unserer Strecke zahlreiche Überbleibsel der belgischen Kolonialzeit gesichtet..

Das ist jetzt aber richtiger Regenwald - A propos: der Kongo hat nach dem Amazonas Regenwald den Platz 2! 

Der Fahrer ist glücklich über die Top-Straßen :-)

Bäume, Bäume, Bäume, Dorf, Bäume, Wald....500km lang

Die Häuser in den Regenwald-Dörfern sehen für mich überhaupt nicht regenfest aus...?

Mäßig stabile und nich so vertrauenserweckend aussehende Brücke

Baum, Bäume, Dorf, Wald, Fluss, Bäume...viel Wasser

Nachdem der Präsident Kabila höchstpersönlich 2013 von Kisangani nach Bunia gefahren ist/fahren wollte und steckengeblieben ist, wurde die Straße neu gemacht! Top Qualität...zumindest noch

Zum Schluss noch eine Brücke, die viel besser aussieht :-)

Dienstag, 6. Mai 2014

Goma - facettenreich

Wenn man nicht wüsste, wie krisenreich Gomas Vergangenheit und Gegenwart ist, wäre es eine wahrhaft traumhafte Stadt. Von typisch afrikanischem Chaos in den Geschäftsstraßen über lärmende Mopedfahrer und Clubs bis zu dem traumhaft schönen Lake Kivu und dem mächtigen sowie einschüchterndem Vulkan Nyiragongo, der immernoch aktiv ist und 2002 große Teile der Stadt mit seiner Lava überrollt hat...

Am Rande des Kivusees, der gerade in den regenreichen Monaten Wellen hat die mindestens mit denen des Mittelmeers mithalten können...

Und so nah war der Vulkan unserem Hotelzimmer ^^... Der Rauch der rauskommt hat nachts sogar leicht rötlich geglimmt :-)

Fleißige Konferenzteilnehmer :-)

Und nach der Konferenz natürlich Bilder mit den neuen/alten Bekannten bevor man wieder auseinander geht.

Unsere freien Tage haben wir in Goma aber auch nach Touri-Manier gut verbringen können. Da zahlt man schnell mal 10$ für ein kleines Schälchen Obstsalat...


Und so sieht das Luxushotel mit den Wucherpreisen aus...Ja wir sind immernoch im Kongo (auch wenn die ruandische Grenze keine 100 m mehr entfernt ist...)

und wie baff wir bei diesem Anblick waren...

Natürlich gibt es aber auch die kongolesische Seite Gomas...Verdreckte,staubige Straßen, Mopedtaxis und für Goma typisch Reste von Lavagestein an den Straßenecken...(Im Hintergrund erneut der Vulkan)

Fazit: Goma ist (wenn die Sicherheitslage es zulässt) auf jeden Fall einen Besuch wert!!!

Montag, 28. April 2014

In Goma angekommen

Gestern Mittag sind wir gut mit dem Flieger in Goma angekommen. Auch mit unserem Hotel sind wir sehr zufrieden. Man kann hier ja "fast" von europäischen Standards sprechen.

Gestern angekommen und die Konferenz von Café Africa und PNUD geht erst Morgen los...^^

Mittwoch, 23. April 2014

Die letzten Eindrücke der Geschäftsreise...

So nachdem unser Internet in Rethy mal wieder etwas gestreikt hat, wir aber mittlerweile seit fast einer Woche in Bunia sind. Endlich weitere Bilder und Eindrücke unserer Geschäftsreise:



Kibali baut mal eben schnell ein Wasserkraftwerk mit 25MW

Regenzeit im Kongo - Bisher hielt sie sich aber in Grenzen...Zum Glück, somit bleiben auch die Straßen "befahrbar"...

Besuch in Adi bei Annemarie, einer holländischen Missionarin...Traumhafte Gegend und Terrasse, die zum Entspannen und Verweilen einlädt...


Ingbokolo - ein kleines Städtchen mit kleinem Center - aber auch hier haben wir ein bisschen Werbung für Umoja gemacht.

Urlaub auf der Diguna-Station in Aru...Während David in Uganda war das Auto reparieren habe ich zwei Tage in Aru verbracht... Paradiesisch: Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner, Warmwasserdusche...UND deutsche Mädels zum Quatschen - also alles was das (Franzi-)Herz begehrt :-D

Auch in Aru: Werkstatt(rechts), Generatorhaus (Mitte)...

Die Optik im Krankenhaus von Aru - Von Diguna gegründet --> Hier sieht man noch den alten Container, jetzt gibt es aber bald zusätzliche Räume.

Und wem die Eindrücke noch nicht reichen: David und ich haben heute Flugtickets von Bunia nach Goma gebucht. Da sind wir dann von 27.04. bis 02.05. und besuchen eine kleine Konferenz organisiert von Café Africa (einer großen NGO) und UNPD.

Montag, 7. April 2014

"Geschäfts"reise Teil 1 nach Watsa/Durba/Doko

Letzten Mittwoch war es endlich soweit: Die Geschäftsreise in den Norden hat begonnen. Was wir an den ersten zwei Tagen erlebt haben, sollen die folgenden Bilder euch ein bisschen näher bringen... Mittlerweile sind wir schon zwei Stationen weiter, dazu aber später mehr...



Den Kongo und seine landschaftliche Schönheit immer wieder neu entdecken

Kaffeepause natürlich mit Umoja

Highway Richtung Durba...dank Kibali Gold, die beste Straße, die wir bisher im Kongo gesehen haben...

Watsa, zur Zeit der belgischen Kolonie eine wohl prächtige Stadt

der erste Tagebau von Kibali Gold - einfach mächtig


dazu mächtige Maschinen

Das sieht gerade so aus, als hätte ein Künstler seine Farbeimer über den Felsen ausgeleert...Wo ist wohl das Gesicht der Mona Lisa?

Wir kamen uns bei unserm Besuch bei Kibali Gold wie richtige VIPs vor. Privat-tour durchs ganze Gelände..

Und wie nicht anders zu erwarten...Wenn man mit David unterwegs ist sieht man mindestens ein Wasserkraftwerk :-)

Freitag, 28. März 2014

Die Homepage ist online!!!

Das lange Warten hat sich gelohnt, die Umoja Homepage ist online...Ein paar letzte Schliffe an den Texten und Übersetzungen und sie ist perfekt!

www.coffee-umoja.com




Wer Schreibfehler oder Anmerkungen hat, bitte per Mail an Simon oder mich.

Marktbesuch mit Stefan und Andi

Unser ALDI: Markt in Kpandroma...


Schweinemetzger (der beste der Stadt)

Saula ist unser Top-Einkäufer, wenn wir mit ihm unterwegs sind bekommen wir die beste waren zu den besten Preisen :-)

4 Wazungus fallen hier einfach auf...

Eine Hilfsorganisation hat diese Marktstände hier gebaut, werden aber bisher immer noch nur zu 50% benutzt... Der Rest sitzt auf dem Boden

Der kleine Snack zwischendurch... Kleine Küchlen aus Banane und Maniokmehl in Palmöl ausgebacken.

Secondhand-Märkte gibt es so gut wie in jeder afrikanischen Kleinstadt... Mama das wäre das Paradies für dich ;-) David hat in Kampala nie so wirkliche Lust mit mir zu den wirklich großen Märkten zu gehen^^

Warentransport - natürlich auf dem Kopf, wie denn auch sonst ? :-D