Es ist soweit. Die ersten Flüge sind seit ein paar Wochen gebucht und auch die Vorbereitungen laufen langsam heiß!!! Afrika wir kommen wieder im Februar 2014. Diesmal mit noch mehr Family dabei :-)
Jemand ne Idee wer gemeint sein könnte?
Weil es sich anbietet, werde ich dafür natürlich auch den Blog weiterführen, auch wenn der Name afrika 2013 dann nicht mehr ganz so passend ist :-)
Ein herzlichen Dank an unsere fleißigen Leser, die auch lange Durststrecken ohne Einträge ausharren und uns trotzdem so tolles Feedback geben!
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Nachtrag: Hochzeit Afrikanisch…
Da habe ich doch nach über 2 Monaten in Deutschland doch noch ein paar Blogeinträge gefunden, die ich noch nicht online gestellt hatte...^^ viel Spaß beim Lesen und Bilder anschaun!
2 Adjektive, die das Treiben auf afrikanischen (vor allem
kongolesischen) Hochzeiten treffend beschreiben: BUNT und LAUT
So sind auch David und ich zusammen mit Kerstin in den
Geschmack gekommen eine kongolesische Hochzeit miterleben zu dürfen. Ein
unvergessliches Erlebnis…Dann auch noch als einzige Wazungus. Die schöne Furaha
(was so viel wie Freude bedeutet) zweitälteste Tochter von einem guten Freund
Davids hat den Sohn des Distriktpastor aus Bunia geheiratet. Dem Rang des
Vaters des Bräutigams entsprechend gab es eine für mein Verständnis riesige
Hochzeit mit 1500 geladenen Gästen. Ein Aufwand ohne Gleichen, der aber auch
für ein atemberaubendes Fest gesorgt hat. Wenn es für uns schon so mitreißend
und anstrengend zu gleich war, will ich gar nicht erst wissen wie das Brautpaar
so lange durchgehalten hat. Hier mal ein paar Bilder, damit ihr euch wenigstens
ein bisschen einen Eindruck davon machen könnt, wie das so ist. (Irgendwie
haben wir es ausversehen auch geschafft in einem Auto zu landen, das zum
Fototermin mitgefahren ist…Echt seltsam ist dann nur, dass du als Mzungu am
besten auf jedes Bild mit drauf sollst. Komisches Gefühl sag ich euch – „Hilfe
ich bin ein Star, holt mich hier raus!“)
| Eines der süßen Blumenmädchen... |
| Im Hintergrund Bräutigam, im Vordergrund Braut. Traumhaft schön, aber ernste Miene. Gelacht werden darf nicht, damit zeigt man wie traurig man ist die eigene Familie mit der Hochzeit zu verlassen... |
| Fototermin |
| Bildhübsches Paar! |
| Umringt von Blumen/Confettimädchen... |
| Auch wir haben uns versucht rauszuputzen |
| Vorbereitungen fürs Gruppenbild |
| endlich das Gruppenbild...und das ist nur die enge Familie :-) |
| Wem ist hier etwas aufgefallen? - Ja genau es gab einen Outfitwechsel sowohl für die Braut als auch für den Bräutigam. |
Samstag, 5. Oktober 2013
Heimat verlassen und Heimat finden?
David und ich sind angekommen: am 03.10. um 16:18 Uhr ist der Dreamliner von Ethiopian Airways mit uns und allem unserem Gepäck (5 Taschen, 2 Rucksäcke, 2 Laptoptaschen) in Frankfurt gelandet. Innerhalb von 15 Stunden haben wir über 10000 km Strecke mit 3 Zwischenstopps und ein ganz anderes Leben hinter uns gelassen. Deutschland hat schnell wieder seine Fühler ausgestreckt und so holte uns schon am Flughafen die bittere Realität ein: die Deutschen sind ungeduldig, unfreundlich und leiden an chronischer Meckerlaune. ^^
Wie gut, dass wir uns wenigstens ein kleines Stück von unserem Afrika mitgenommen haben: knappe 90 kg Umoja Kaffee!
Damit haben wir das deutsche Vetriebslager, dass auch schon durch Simon, Samuel, Naemi und Daniel Nachschub bekommen hat noch, noch ein bisschen mehr gefüllt. Bei Bedarf gerne melden bei:
simon.zeitvogel@gmail.com
davidzeitvogel@gmail.com
Heimat ist woher ich kam
Und wohin ich gehe
Heimat ist nicht fern noch nah
Heimat heißt ich lebe
Wie gut, dass wir uns wenigstens ein kleines Stück von unserem Afrika mitgenommen haben: knappe 90 kg Umoja Kaffee!
Damit haben wir das deutsche Vetriebslager, dass auch schon durch Simon, Samuel, Naemi und Daniel Nachschub bekommen hat noch, noch ein bisschen mehr gefüllt. Bei Bedarf gerne melden bei:
simon.zeitvogel@gmail.com
davidzeitvogel@gmail.com
Heimat ist woher ich kam
Und wohin ich gehe
Heimat ist nicht fern noch nah
Heimat heißt ich lebe
Freitag, 20. September 2013
2 mal Bunia in 2 Wochen...Momentan gehts hier rund - Endspurt hat begonnen :-)
Wir sind nun wieder in Rethy und da die Internetverbindung in Bunia echt steinzeitmäßig langsam war, hier nun ein paar nachträgliche Blogeinträge:
Seit der Abreise des restlichen Teams ist tatsächlich schon über 2 Wochen her und ich habe sage und schreibe einen Blogeintrag geschrieben... Aber so viel wie hier gerade los ist, da hat man wenig Zeit und Lust abends noch groß einen Eintrag zu machen - Afrika ist einfach sehr vereinnahmend gerade, vor allem aber in Hinblick auf unsere baldige Heimreise.
Auf Grund von letzten Gesprächen und Meetings mit der Kirche in Bunia sind wir nun, wie ihr dem Titel entnehmen könnt, schon das zweite Mal innerhalb zwei Wochen in Bunia (natürlich wieder ohne Strom, bzw. nur mit Generator...) In den zwei Tagen, die wir zwischendrin in Rethy waren ging es dafür heiß her: David hat das Kraftwerk gewartet, ich habe das Haus aufgeräumt (was man da noch so alles findet...), dann mal wieder ein überaus netter Besuch der Einwanderungsbehörde (hört ihr die Ironie???) und schließlich noch Kaffee packen und Lieferungen für Bunia erstellen. Die zwei Tage waren einfach prall gefüllt. Wenigstens war mit dem Auto nichts größerers, "nur" beim ersten Mal kaputte Bremsen (vorne gab es schon gar keine Bremsbelege mehr und die Scheiben haben schon Metallspäne lassen müssen) und ein blockierter/kaputter Bremszylinder, beim zweiten Mal dann "nur" noch einmal durchgebrochene Blattfedern...^^ Hab ich schon Mal gesagt, dass wir uns wieder auf deutsche Straßen und deutsche Autos freuen?
Nun gut, man muss aber sagen, dass wir beide Male gut hier angekommen sind und wir sehr froh darüber sind, dass auf den Fahrten nichts passiert ist. Hier mal nochmal ein paar Eindrücke, was man auf so einer Fahrt alles zu Gesicht bekommt:
PS: Unser Rückflug ist gebucht am 3.Oktober gehts heimwärts. Deutschland wir kommen!!!
Seit der Abreise des restlichen Teams ist tatsächlich schon über 2 Wochen her und ich habe sage und schreibe einen Blogeintrag geschrieben... Aber so viel wie hier gerade los ist, da hat man wenig Zeit und Lust abends noch groß einen Eintrag zu machen - Afrika ist einfach sehr vereinnahmend gerade, vor allem aber in Hinblick auf unsere baldige Heimreise.
Auf Grund von letzten Gesprächen und Meetings mit der Kirche in Bunia sind wir nun, wie ihr dem Titel entnehmen könnt, schon das zweite Mal innerhalb zwei Wochen in Bunia (natürlich wieder ohne Strom, bzw. nur mit Generator...) In den zwei Tagen, die wir zwischendrin in Rethy waren ging es dafür heiß her: David hat das Kraftwerk gewartet, ich habe das Haus aufgeräumt (was man da noch so alles findet...), dann mal wieder ein überaus netter Besuch der Einwanderungsbehörde (hört ihr die Ironie???) und schließlich noch Kaffee packen und Lieferungen für Bunia erstellen. Die zwei Tage waren einfach prall gefüllt. Wenigstens war mit dem Auto nichts größerers, "nur" beim ersten Mal kaputte Bremsen (vorne gab es schon gar keine Bremsbelege mehr und die Scheiben haben schon Metallspäne lassen müssen) und ein blockierter/kaputter Bremszylinder, beim zweiten Mal dann "nur" noch einmal durchgebrochene Blattfedern...^^ Hab ich schon Mal gesagt, dass wir uns wieder auf deutsche Straßen und deutsche Autos freuen?
Nun gut, man muss aber sagen, dass wir beide Male gut hier angekommen sind und wir sehr froh darüber sind, dass auf den Fahrten nichts passiert ist. Hier mal nochmal ein paar Eindrücke, was man auf so einer Fahrt alles zu Gesicht bekommt:
| Brücke, mehrmals local repariert...Vor uns ist ein dicker Laster drüber, der steckt jetzt kurz danach im Schlamm fest... |
| Iga Barriere: Blech und Holzhütten und am Horizont: Das lila Haus! Seltsame Bilder. |
| Iga Barriere: Tagesgeschäft der Leute hier: Goldwäsche. Nur wenigen reicht das allerdings für ein normales Auskommen, die meisten Leute hier sind bettelarm... |
PS: Unser Rückflug ist gebucht am 3.Oktober gehts heimwärts. Deutschland wir kommen!!!
Dienstag, 3. September 2013
Allein, allein ... es wird still in Rethy
Am Freitag war es schließlich soweit: Rückreise für Daniel und Naemi sowie für Simon und Samuel.
Zusammen sind wir bis nach Mahagi gefahren, um uns dort zu verabschieden. Wir hatten einfach eine tolle Zeit zusammen!
Mensch, das ist jetzt schon etwas ungewohnt. 4 1/2 Monate waren wir mindestens 4 Wazungus in Rethy und jetzt bleiben nur noch David und ich übrig. Seltsames Gefühl, zu zweit in so einem großen Haus... Umso besser ist es da, dass uns Saula auch nach der regulären Arbeitszeit gerne noch Gesellschaft leistet. Natürlich genießen wir unsere Zeit zu zweit hier auch und haben uns so zum Beispiel unseren Sonntag mit Dampfnudeln (wie bei Mama/Oma) und Vanillesoße versüßt... Hier ein paar Bilder zum neidisch werden:
| Dampfnudelrohlinge, bereit in die Pfanne zu wandern! |
| das nenn ich mal rechte Dampfnudeln! |
| Über eine gute Salzkruste geht halt einfach nichts... |
| David ist happy über seine Dampfnudeln mit Karamellkruste... |
Das Battle süß gegen salzig ging meiner Meinung nach unentschieden aus. Süße Dampfnudeln sind lecker, aber Dampfnudeln mit echter Salzkruste, wie von der Oma, das ist halt einfach s'Beste. Geschmäcker sind eben verschieden :-)
PS: Ich werde mich jetzt wieder ein bisschen mehr anstrengen und euch mehr im Blog berichten. Allerdings ist unsere Zeit für dieses Jahr jetzt wirklich absehbar... Im Oktober soll es, wenn nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt, erst Mal nach Hause gehen.
Donnerstag, 29. August 2013
Rethy
Über Rethy wurde auf diesem Blog schon öfter berichtet. Deshalb nur ein paar Eindrücke aus unserer Zeit.
| Daniel hat bei seinen kleinen Projekten regelmäßig Hilfe von Tramani. |
| Supermarkt |
| Frisörtermin |
| Sägewerk in Rethy |
| Daniel pflanzt mit Saula seine eigene Kaffeepflanze |
| Ein gängies Bild |
| Bananenstaude |
| Mama Josephine nimmt sich unserer Wäsche an |
| Kinder lieben Fotos |
Die Zeit in Rehty ist viel zu schnell vergangen. Morgen werden wir uns schon wieder auf den Weg zurück nach Uganda machen um am Samstag Abend in unser Flugzeug nach Deutschland zu steigen.
Donnerstag, 22. August 2013
Urlaubsträume an der Südküste Mombasas
In Mombasa haben wir 3 volle Tage die Seele baumeln lassen und die Anspannung der anstrengenden Reisen hinter uns gelassen. 12 km weißer Sandstrand im Urlaubsparadies Diani Beach.
Leider werden Weiße am Strand durchgehend von Händlern und Bettlern angequatscht. So haben wir den Blick aufs Meer vorrangig von unserem Cottage aus genossen und den Strand nur zum Schwimmen betreten.
Und dann ging es auch schon weiter auf unserer Afrika-Tour. Morgens ging es los in Richtung Flughafen. Hier durften wir auch zum ersten Mal die "korrupte" Polizei in Aktion erleben. Unser Taxifahrer wurde bei der Polizeikontrolle angehalten und musste Geld abdrücken, damit wir weiter fahren durften. Er hat uns mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass wir niemals sagen dürfen, dass wir Touristen sind. Wir sollten immer behaupten, dass wir in Nairobi zur Schule gegangen sind und in Kenia leben.
Nach dem Zeitmanagement bei der Zugfahrt haben wir nun beim Flug von Mombasa nach Entebbe (Uganda) das Gegenteil erlebt. Da alle Passagiere schon eingecheckt hatten, ist das Flugzeug 30 Minuten vor dem eigentlichen Abflugtermin gestartet. Sachen gibts^^
| Frühstück mit Blick auf den Indischen Ozean |
| Türkisblaues Meer und weicher, weißer Strand |
Leider werden Weiße am Strand durchgehend von Händlern und Bettlern angequatscht. So haben wir den Blick aufs Meer vorrangig von unserem Cottage aus genossen und den Strand nur zum Schwimmen betreten.
| Wäsche waschen |
| Erste Blogeinträge |
| Meine erste frische Kokosnuss |
| Unser Seafood-Händler |
| Daniel hat sich den Schrimps angenommen... |
| ... und mit frischen Zutaten ein traumhaftes Essen gezaubert. |
| Ein diebischer Affe hat sich am ersten Morgen auf unser Frühstück gestürzt und die Margarine entführt. |
| Blick aus dem Flugzeug |
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